Hilfe bei Schlafstörungen

Wälzen Sie sich auch hin und her, nachdem Sie sich schlafen gelegt haben? Sind Sie todmüde, können aber nicht einschlafen?


Wie viel Schlaf jeder Mensch braucht, ist individuell verschieden. Studien haben aber gezeigt, dass ältere Menschen eher tagsüber mal ein Nickerchen halten, dafür aber morgens früher wach sind und abends spät ins Bett gehen. Junge Leute gehen später zu Bett, schlafen dafür aber auch länger. Man geht bei einem gesunden erwachsenen Menschen von einem Schlafbedürfnis von durchschnittlich 7-8 Stunden pro Tag aus.

Schlafstörungen können multiple Ursachen haben. Neben Stress und einem gestörten Tag-Nacht-Rhythmus können auch die Hormone eine Rolle spielen. Ein Müdigkeitsgefühl am Tag oder immer häufig wiederkehrende Erschöpfungszustände sind die Folgen andauernder Schlafprobleme. Zuweilen kommt es nach einer unruhigen Nacht zu Konzentrationsschwäche und körperlichem Unwohlsein.

Ein einfaches Mittel, das Schlafstörungen lindern kann, ist Baldrian. Baldrian beruhigt und wirkt insbesondere in Kombination mit Hopfen stark Schlaf fördernd.

Baldrian gibt es in Tropfenform als Tinktur oder auch als Dragees zum Einnehmen. Über den Tag verteilt können diese auch bei Unruhezuständen helfen. Auch bei Prüfungsangst oder Nervosität hat sich die Einnahme bewährt.

Baldrian ist eine Heilpflanze, bei der vor allem die Wurzel therapeutisch wirkt. In Europa ist diese Pflanze zu Hause und kann auch im heimischen Garten gedeihen.

Forschungen haben gezeigt, dass Baldrianprodukte sogar ähnliche Wirkungsweisen aufweisen wie Benzodiazepine. Die Wirkung ist jedoch wesentlich schwächer und verträglicher. Kein Hang-over-Effekt entsteht und man fühlt sich trotz Einnahme am nächsten Tag fit und ausgeruht. Anders als bei Benzodiazepinen hat Baldrian kein Abhängigkeitspotenzial und keine Nebenwirkungen. Mangels Erfahrungswerten sollte man aber als Schwangere oder in der Stillzeit auf Baldrian verzichten.

Ein heißes Fußbad kann ebenfalls schlaffördernd wirken. Hier können auch ätherische Öle zugesetzt werden, die einen beruhigenden Effekt haben. Besonders gut eignen sich Kamille und Lavendel.

Schlafstörungen sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Bei lang anhaltenden schlaflosen Phasen sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

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