Hausstauballergie erfolgreich bekämpfen

Wer unter einer Hausstauballergie leidet, reagiert allergisch mit schwerwiegenden Folgen auf Milben-Kot, der an den Hausstaub haftet. Milben sind kleine Spinnentierchen. Sie werden häufig als harmlos eingestuft, weil die Hausstaubmilben mit ihren 0,1mm nicht zu erkennen sind. Hautmilben sind Ungeziefer, mit dem sich niemand gern sein Bett teilt.


Hausstauballergie Symptome

Beim Aufschütteln der Betten zerfällt der Kot der Milben zu Staub und wird so leicht mit der Atemluft in der Lunge aufgenommen. Symptome wie, Niesanfälle, Augentränen besonders am Morgen, die lange Zeit nicht auf eine Milbenallergie hinweisen, sind zu Anfang recht harmlos. Die Hausstauballergie ist nicht zu unterschätzen. In schweren Fällen können sich Atemwegserkrankungen zu Asthma entwickeln, bis zur Atemnot.

Wer allergisch auf Milben-Kot reagiert, ist oftmals ratlos, wie die Tierchen auszurotten sind. Das ist leider nicht möglich. Sie haben jedoch die Möglichkeit, die Milben so weit einzudämmen, dass diese keinen Schaden mehr anrichten. So können Sie sich von der Hausstauballergie zu befreien.

Geben Sie der Milbe keine Chance

In früherer Zeit wurden Matratzen und das Bettzeug regelmäßig in der Sonne gelüftet und gründlich mit dem Ausklopfer bearbeitet. Heute wird das nicht mehr praktiziert. Das war eine sichere Methode dem Milbenstaub und die damit verbundene Hausstauballergie Einhalt zu gebieten. In der Sonne haben Milben keine Überlebenschance.

  • Vor dem Beziehen der Matratzen und Betten benutzen Sie zusätzlich ein Milbenspray.
  • Halten Sie die Temperatur im Schlafzimmer auf gesunde, angenehme 16° und lüften Sie häufig.
  • Frische Luft und Sonne mögen die Milben nicht und sterben ab. Wenn Sie die Möglichkeit haben, lagern Sie Ihr Bettzeug häufig in der Sonne oder an der frischen Luft.
  • Inlett und Matratzen sollten jährlich gereinigt werden.
  • Wechseln Sie häufig die Bettwäsche und waschen diese nicht unter 60°.
  • Tiere sind potenzielle Milbenüberträger und haben im Schlafzimmer nichts zu suchen.

Wer allergisch auf Milbenstaub reagiert, sollte auch auf Teppichboden verzichten. Wo die Milbe gut gedeiht Stattdessen kleine Teppichläufer auslegen, die in der Waschmaschine auf 60° gewaschen werden können.

Besonders gute Überlebenschancen finden die Milben in einem feucht- warmen Klima, wo die Ernährung von kleinen Hautschuppen gegeben ist. Der ideale Nährboden ist auf der Matratze, im Bettzeug, auf Polstermöbel und Teppiche.

Für ihre Matratze

Zu empfehlen ist auch ein milbendichter Schutzbezug (Encasing) für Matratzen, Bett-und Kissenbezüge. Der Bezug ist sehr eng gewebt und verhindert das der Milbenstaub durchdringt. Benutzen Sie ein Federbett. Werden Synthetikbetten aufgeschüttelt, wird durch die Chemiefasern der Milbenstaub angezogen, was bei Federbetten nicht der Fall ist. 

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