Einleitung


Was ist überhaupt Meditation?

Viele „weise“ und „aufgeklärte“ Personen haben sich diese Frage gestellt. Daher gibt es etliche Erklär- und Definitionsversuche. Jedoch sollte jeder für sich selbst herausfinden, was für ihn Meditation bedeutet. Ich bin der Meinung, dass sich die Bedeutung und Definition von Meditation , über die vielen Jahre, geändert hat. Mehr zur Definition Meditation…

Der Begriff lässt sich nicht ohne weiteres definieren. Daher möchte ich euch erstmal die Übersetzung liefern:

lat. meditatio= “geleitet zur Mitte”

Man wird schon bei der Übersetzung mit dem “Hauptelement” der Meditation konfrontiert: der Weg zur Mitte.

Daher ist für mich die Meditation ein Weg zum inneren Frieden und zur inneren Stärke. Es ist die Möglichkeit den Weg zu seinem inneren Selbst zu finden und zu fokussieren. Meditation  bringt auch die Möglichkeit mit sich, seinem Leben mehr Frienden und Ruhe zu schenken. Es gibt im „Netz“ Gerüchte, dass der Körper durch eine 20 minütige Meditation, soviel Erholung wie bei einem 3h Schlaf bekommt. Ich persönlich stehe der Sache sehr skeptisch gegenüber, bin aber immer bestrebt diesen Zustand zu erreichen, natürlich ohne eine Erwartung zu haben. Das Wort „Erwartung“ passt hier sehr gut und daher möchte ich an dieser Stelle auf das „Ziel der Meditation“ verweisen.

Die Entstehung der Meditation

Es gibt keinen genauen Entstehungsort oder Zeitpunkt. Wenn man sich auf die Suche nach dem Ursprung der Meditation macht, stößt man relativ schnell auf unerforschtes Gebiet. Aber dennoch lässt sich der Meditation folgendes zu ordnen…  

Den Ursprung findet die Meditation in der Religion. Die ersten Grundzüge sind im Hindusimus zu finden. Diese grundlegende Art der Meditation hat sich verbreitet und wurde z.B.: durch den „Budha“ verändert und vor allem geprägt.Dies hat sich alles hunderte Jahre vor Christus abgespielt, vor allem in den östlichen Regionen.

Desweiteren sind meditative Praktiken ein wesentlicher Bestandteil von vielen anderen Religionen. Durch die hohe Wiedererkennung in vielen anderen Religion hat sich die Vielfalt der grundsätzlichen Arten der Meditation weitgehend verteilt und verändert. Daher lässt sich auch nur schwer „die Grundmeditation“ heruasfinden. Nicht nur Religionen auch ganze „Kulturen“ haben sich die Vorteile der Meditation zu nutzen gemacht und ihren Einfluss auf die Entfaltung der Meditation genommen. Für die eine Kultur ist es eine grundlegende und elementare Bewustseinserweiterung für die anderen stellt es eine spirituelle Praxis, durch Atem- und Konzentratiosnübungen, dar.

In dem 19. und 20. Jh erlernte der Westen die Kunst der Meditation, durch den Buddhismus und durch Yoga. Es wurde nun begonnen, die Technik der Meditation mit der Psychotherapie zu verbinden. Diese Technik ist noch sehr „neu“ und brauch sicherlich noch einige Zeit um sich zu etablieren. Dennoch kann man schon heute die ersten „Mönche“ in einem Krankenhaus finden. Wie es scheint, haben die Ärzte und Psychiater erkannt, dass der Weg zu ihrern Patienten manchmal über eine andere Ebene führt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die „psychiatrische-Meditation“ entwickeln wird.

Die Ziele der Meditation

Viele Menschen fragen sich, wofür die Meditation gut ist und welches Ziel sie verfolgt. Wenn man sich näher mit der Meditations-Ziele befasst, kann man vielleicht  zu diesem Ergebnis kommen…

Das größte Ziel ist die

Entspannung und der Einklang von Geist und Seele.

Man sollte aber keinen Anspruch an die Meditation selbst haben, den eigentlich ist das Ziel der Meditation, die Meditation selbst. Jede Person, die sich der Meditation genähert hat wird dieses Ziel, früh oder später, feststellen können.

Man kann der Meditation ein hohes Maß an Nutzen zusprechen, jedeoch sollte man nicht den Fehler machen und das Ziel der Meditation mit einer Erwartung gleichzusetzten.  Der Einklang von Geist und Seele wird niemals durch eine Erwartung erreicht. Jegliche Erwartungshaltung verschließt uns die Tore zum inneren Frieden. Das soll nun aber keine Minderung der Wirkungsweise der Meditation sein. 

Es ist Paradox, wenn man Meditation mit einer Erwartung gleichsetzt. Durch das Meditieren wird eine Entspannunghaltung heraufbeschworen und genau diese Haltung würde durch eine Erwartugnshaltung gestört werden.

Die Arten der Meditation

Ich glaube kein Buch der Welt hat so viele Seite, um diese Frage zu beantworten. Um eine qualitativ hochwertige Antwort auf diese Frage zu bekommen, sollte man sich einmal mit der Meditation selbst befassen. Dann wird einem schnell klar, das die Arten (Zen,Qigong,Yoga,Autogenes Training…) der Meditation nebensächlich sind. Das einzige was zählt ist die Wirkung der Meditations Arten. Dennoch habe ich eine „kurze“ Anwort auf die Frage nach der „Artenvielfalt“…

Es gibt eine sehr große Anzahl an verschiedenen meditier-Techniken und meditier-Arten. Grob kann man sie auf 2 Kategorien verteilen.

Aktive Meditation: Sie umfasst sanfte und  kontrollierte körperliche Bewegungen.

Passive Meditation: Ist die “typische” / “stille” Mediationsweise, welche einem sofort ins Gedächtnis springt, wenn man an “Meditation” denkt.

Nämliche die typisch-sitzende Haltung mit angezogenen Beinen. Beispiele hierfür sind:

Mantra:  ein Mantra ist der typische “om/aum”- Wortlaut. Wodruch der Geist fest mit einbezogen wird.

Zazen:   Za=sitzend Zen=Einklang von Geist und Körper. Man durchfliegt in der typischen “Sitzhaltung” das Geschehene und lässt so alle Sorgen und Bedenken hinter sich.

Qigong

Bei Qigong handelt es sich um jahrtausendalte Übungen und Techniken die auf die „alte“ chinesische Kultur zurückzuführen ist. Das Wort „Qi“ bedeutet Lebenskraft oder –energie. Das zweite Wort „Gong“ beinhaltet jegliche Form von Disziplin/Arbeit/Ausdauer…
Somit lässt sich erschließen, dass Qigong eine kräftigende „Arbeit“ für das Wolhbefinden von Körper und Geist.

Zen

Über „Zen“ könnte man viele Bücher schreiben und man hätte den Begriff „Zen“ immer noch nicht ausgeschöpft.  Daher will ich mich sehr kurz fassen und ihnen nur die Tür zeigen. Unmittelbar damit verknüpft ist: „Bodhidharma“ Vater des Zen-Buddhismus. 
Zen ist allgegenwärtig und lässt sich in vielen kleinen Situationen ausmachen. Zen bedeuted Vergebung, Vergessen, Aufopferung….
Wie Anfangs gesagt, ist Zen immer und überall vorhanden. Die 3 genannten Beispiele sind nur eine Hinführung. Damit sie sich etwas unter Zen vorstellen können. 

Yoga

Ich denke, dass Yoga vielen Leuten ein Begriff ist und sie unmittelbar folgende Techniken damit verbinden. 

–    Karma
–    Hatha
–    Jnana
–    Bhakti
–    …

Der Weg des Karma ist eine Erlanung / Erlösung durch aufopfernde und „selbstlose“ Handlungen / Taten.
Der Weg des Bhakti dagegen ist eine Art Hingabe, man gibt sich dem Yoga völlig hin.
Ein dritter Weg, ist der Weg durch „Jnana“. Dieser Weg führt einen zur „Erkenntnis“.

Autogenes  Training

Das Autogene Training ist im Grunde eine Hilfe zur Selbsthilfe. Es ist ein autosuggestives Übungsprogramm. Es ist zu „groß“ um es hier zu erläutern, daher habe ich eine extra Kategorie ausgewählt.

Voraussetzung für die Meditation

Muss man kein spezieller Menschentyp sein, um die Meditation erlernen zu können. Es ist völlig nebensächlich, ob man ein blutiger Anfänger oder ein „Voll-Profi“ ist. Das Interessante und Schöne an der Meditation ist, dass man selbst nach Jahren noch ein stetiges Wachstum an innerer Stärke und Frieden erreichen kann. Daher ist es völlig absurd zu sagen, dass man die Voraussetzung für Meditation nicht erfüllt…

Generell gibt es keine Voraussetzung, man sollte nur offen für neues sein und keine Angst vor den „neuentstehenden – Energien” / innerlichen Veränderungen haben.
Desweiteren sollte man nicht zu streng mit sich sein. 
Oft greifen die Leute in “schwierigen” Situationen zu anderen Methoden.
Zum Beispiel der Meditation. Ganz nach dem Motto: 
Schlimmer kann es ja eh nicht werden… 
Man sollte jedoch Bedenken, dass man auch in diesen Situationen die Möglichkeit  hat, große Mengen an Energien freizusetzten und zu gewinnen. Jedoch sollte man diese Energien auch erkennen und nutzen. Es brignt nichts, wenn die gewonnene Stärke nicht gesehen und überblendet wird.
Es ist auch wichtig zu wissen, dass man eine Art von Veränderung verspüren wird. Man wird Dinge hinterfragen und in Situationen anders reagieren. 
Man kann nicht der Alte bleiben und Neues hinzubekommen. Aber keine Angst, die gewonnene Energie ist total neutral und es liegt letztendlich an uns, diese Energien positiv umzusetzen.
Die Menschheit hat sich stets weiterentwickelt und immer wieder neue Errungenschaften an den Tag gebracht. Ein Faktor, der dafür verantwortlich ist, beruht auf  unserem rationalem Denkvermögen. Wir glauben nur das was wir sehen und was wir uns “logisch” erklären können. Die Meditation ist der erste Schritt in ein “fremdes” Territorium. Wer glaubt, dass ihm jetzt “Meditation helfen muss”, macht einen großen Fehler. In der Welt der Meditation ist nur wenig Platz für rationales Denken. Man bewegt sich auf einem völlig fremden Pfad mit verschiedenen transpersonalen Energien. Aber genau das gestaltet die Sache sehr interessant und versprüht ein Hauch von “angenehmer” Ungewissheit.

Wie kann man das Meditieren bzw. die Phasen der Meditation erlernen?

Ähnlich wie bei den Arten der Meditation, gibt es eine Fülle von Möglichkeiten den Weg zur Meditation zu finden. Man sollte einfach Augen und Ohren danach offen halten, dann hat man eigentlich schon den ersten Schritt in die diese  Richtung gemacht.  Lesen sie mehr über das Erlernen und die möglichen Phasen der Meditation…

Mediation kann jeder lernen, es bedarf nur  ein gewißes Maß  an Übung, Mut und Wille es zu versuchen.

Man könnte die Meditation in 3 Phasen gliedern.

Schritt 1

Man kaut aus reiner Gewohnheit einen Kaugummi und erst nachdem man ihn „rausspuckt“ wird einem bewusst, dass man soeben einen Kaugummi gegessen hat. Aber der Genuss wird einem so richtig erst danach bewusst.

Schritt 2

Man wird sich dem „Geschmack/Genuss“ des Kaugummis während dem Kauen bewußt.

Schritt 3

Wenn man in dem Begriff ist den Kaugummi  seinem Mund zuzuführen und diesen Gedankenschritt geistlich beobachtet, hat man den letzten Schritt erreicht.  Diese gewonnene Erfahrung kann man nun auf andere Ereignisse im Leben übertragen. 

Zum Beispiel die Wut:

Wenn man sie vorher aus der beobachtenden Position bemerkt, wird man nicht von ihr mitgerißen und kann sie kontrollieren. 
Wollen wir uns doch mal anschauen, wie wir diese gewonnene Erfahrung im Leben weiter einsetzen können.
Nehmen wir folgende Situation an:
Das Internet und die Foren werden immer größer. Daher steigt auch die Chance, dass wir immer wieder Beiträge von anderen Leuten begegner, die eine gewiße Wut in uns „aufrühren“. Die Wut entsteht aus den geschrieben Worten, daher projezieren wir diese Wut auf den Verfasser dieses Beitrages. Aber man darf niemals vergessen, was das höchste Ziel der Meditation ist:

„Das größte Ziel ist die Entspannung und der Einklang von Geist und Seele“

Wir sind die Quelle unserer Gefühle, daher sollte man sich nicht an den anderen richten, sondern in die Richtung der Quelle. Wenn wir die oben genannte Wur verspüren, sollten wir also dahin gehen, woher die Wut kommt und sie nicht auf den Menschen projezieren. Also auf den inneren Punkt , woher die Wut kommt. Man kann diese Wut sehr gut nutzen um den Weg zur inneren Quelle zu finden.
Daher kann man die stressigen Situationen wunderbar nutzen, um seine innere Quelle und Stärke zu finden.

Wo kann man Meditation erlernen?

Wenn Sie die vorherigen Artikel gut durchgelesen haben, bin ich mir sicher, dass Sie sich die  Antwort auf die  Ausübungsorte von Meditation  selbst geben können. Dennoch möchte ich Ihnen einige Anreize dafür geben…

Die Antwort auf die Frage gestaltet sich recht simpel. Man kann Meditation immer und überall ausüben. Ein paar Rahmenbedingungen sollte man jedoch nicht außer Acht lassen.  Es sollte ein ruhiger und „stressfreier“ Raum sein, in dem man sich völlig seinen Gedanken hingeben kann. Oft übt man Meditation alleine aus und daher fällt die Auswahl der Orte sehr felxibel und üppig aus. Ich möchte Sie dennoch darauf hinweisen, dass es nicht selten gut ist, wenn man in Gesellschaft meditiert. Dafür bieten sich frei zugängliche „Sport-Hallen“ oder sonstige Räume sehr gut an. Daher würde ich Ihnen raten, dass sie sich vielleicht über das Forum „Gleichgesinnte“ aus Ihrer Region suchen. Das hat mehrere Vorteile:
Man tauscht sich aus und erweitert dadurch seinen Horizont. Wenn sie in größeren Städten wie Köln, Bonn, Berlin, Hamburg, München, Stuttgart usw. leben, stellt es eigentlich kein Problem dar. Eine ganz „persönliche“ Meditationsgruppe zu gründen. Zum Beispiel: Die Meditationsgruppe – Bonn oder Die Meditationsgruppe-Köln. Aber das ist  natürlich nur eine Idee und die Ausführung bleibt Ihnen überlassen.

Wer hat das Autogene Training entwickelt?

Wir haben das autogene Training folgender Person zu verdanken.
Es war ein detuscher Nervenarzt, Namens: Johannes Heinrich Schultz. Er wurde 20.06.1884 in Göttingen geboren. 

1915 bis 1965 hat er ca 15 Werte verfasst. Weltberühmt wurde er 1930 durch sein Buch: Das Autogene Training – konzentrative Selbstentspannung

Was bedeutet eigentlich autogenes Training?

Das autogene Training ist eine Art Weiterentwicklung / Veränderung  der Hypnose.

An dieser Stelle vielleicht die Begriffserklärung:

•    autogen: selbsttätig – “aus sich selbst hervorgerufen”
•    Es ist ein autosuggestives Übungsprogramm

Wie man sieht beinhaltet das autogene Training eine Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei wird ein Zustand der Entspannung angestrebt, welcher selbst hervorgerufen wurde. Auch wenn das autogene Training von einem Nervenarzt entwickelt und durchgesetzt wurde, entfernt es sich von der typischen / klassischen Therapeuten-Behandlung. Damit ist gemeint, dass die „Therapeuten“ eine andere Rollen einnehmen. Sie sind zwar da um die Behandlung in die richtige Richtung zu leiten, aber entfernen sich doch mehr oder weniger aus dem Geschehen. Dennoch werden im Vorfeld die Übungen, Grundlagen und Techniken besprochen. Aber es gibt keine Anweisung bzw. Formeln oder Sätze, welche der Therapeut vorsagt. Dadurch hat jeder „Übende“ seine eigene Formel, die ihn individuell beinflusst. Er hat somit die Möglichkeit, durch die vorher besprochenen Techniken und Übungen, seine Gedanken selbst „auszusprechen“ und herbeizuführen. Daher ist er immer wieder in die Lage, in den Zustand der „Hypnose“ zu kommen.

Wie funktioniert das autogene Training?

Grundsätzlich lässt sich das autogene Training in 2 Bereiche einteilen.

1.    In die sog. Unterstufe
2.    und die sog. Oberstufe

In der Unterstufe des autogenen Trainings steht das Erreichen der Entspannung an höchster Stelle. Nun fragt man sich sicherlich, wie wird diese Entspannung erreicht?
Klassischer Weise beinhaltet die Unterstufe des autogenen Trainings 5 – 7 Übungen. In diesen Übungen werden verschiedene „Zustände“ durch Selbst / Eigen – Suggestion hervorgerufen. Man durchläuft dabei verschiedene Körper-Zustände / Warnehmungen.

Zustände sind zum Beispiel:

–    Ruhe
–    Schwere / warme Gliedmaßen (Arme und Beine)
–    Die Atmung und der Puls werden angepasst und gedrosselt

Bei der „Ruheübung“ strebt man ein hohes Maß an Konzentration an. Ein oft verwendeter Satzteil Johannes Heinrich Schultz ist: „Ich bin ganz ruhig“. Gleichzeitig schreibt er aber auch, dass dieser Übung der Ruhe eine Zielvorstellung ist.

Ähnlich wie die „Ruheübung“, funktioniert auch die schwere und wärme – Übung. Man verwendet einen ähnlichen Satz z.B.: Meine Beine werden ganz schwer. Dieser doch einfache Satz hat eine große Wirkung. Es bewirkt, dass man sich nur auf eine Sache konzentriert ( hier: Beine). Das verstärkt die Wirkung / Konzentration und den „Glaube“, dass die Beine schwer werden. Je öfters man diese Übung anwendet, desto Abwechslungsreicher kann man diese Übungen gestalten und auf andere Bereiche (Hände – Arme…) ausdehnen. 

Auf die gleiche Art und Weise verwendet man die Übungen um sich auf den Puls und die Atmung zu konzentrieren.

Es bedarf einiger Zeit und Übung bis man diese Zustände erreichen und wahrnehmen kann. Man wird aber merken, dass der Körper darauf anspricht und regieren wird. Es ist sehr verblüffend wie die Kraft der Vorstellung und die Konzentration einen Gemüts- und Körperzustand herbeirufen kann. 

Zu Beginn steht die Übungsphase an, es kann mehrere Stunden dauern bis die Übungen abgeschlossen sind (10+h). Das Wichtige ist aber, dass man alle Übungen durchlebt und mitgemacht hat. Noch wichtiger ist am Ende die „Abschluss-Phase“ oder auch Entspannungsphase genannt. Man muss dabei drauf achten, dass der Geist und der Körper wieder auf den „normalen“ Zustand zurückgeführt wird. Nur so kann eine vollständige Entspannung hervorgerufen werden. 

Der andere Bereich des autogenen Training ist die Oberstufe.

Bei der Oberstufe werden die „Probleme“ auf eine andere Art und Weise angegangen. Man widmet sich der Suggestion und man versucht dadurch eine Lösung bzw. Minderung der Probleme zu erzielen.  

Dabei nähert man sich immer schwierigeren und komplexeren Zuständen und Vorstellungen bzw. Fragen.Es sind oft Erlebnise / Gegenstände / Zustände / oder ähnliches die durch Suggestion ausgelöst werden. 

Auch dabei wird eine gewiße Steigerung angestrebt. Wenn man sich am Anfang auf einfache Gegenstände wie eine Teelicht oder eine Kerze beschränkt. Widmet man sich später komplexen Fragen: 

–    Wer bin ich?
–    Warum bin ich?
–    Was ist zu tun?

Da man sich immer noch in einem entspannten Zustand befindet, welcher nun durch diese Suggestionen durchlebt und aufgewühlt aber nicht gestört wird. Kann man nun einen anderen Betrachtungswinkel erhalten und somit der Lösung eines Problemes ganz anders gegenüberstehen. Man wirkt nachdenklicher über sich selbst und erfährt eine andere Art Selbsterkenntnis.

Abschließend ist noch zu sagen, dass wir ein „Gewöhnungstier“ sind und uns an gewiße Rhytmen gewöhnen. Es ist daher zu empfehlen einen festen Tagesablauf / Tagesplan für das autogene Training zu entwerfen. Am Anfang ist die Einhaltung dieses Planes nicht immer möglich, aber auch nicht nötig. Aber man merkt selbst, dass man als Gebüter das autogene Training vielseitig und fast überall anwenden kann.

Das Autogene Training für Kinder

Das Autogene Training ist auch für Kinder geeignet und bietet sich mehr als nur an.

Kinder sind wunderbare Geschöpfe und lassen sich sehr einfach und gut für ein autogenes Training begeistern. Wahrscheinlich hat es deshalb eine so große Wirkung bei Kindern, weil sie ohne Vorurteile dem Ganzen gegenüberstehen. 

Oft werden bei Kindern die Übungen verändert und in Geschichte eingebettet, so gestaltet man das Training kinderfreundlich. Wichtig ist aber, dass die Kinder den Unterschied zwischen Spannung und Entspannung, Ruhe und Bewegung, kennenlernen. Nur so können sie das Gelernte in den „kindlichen“ Alltag übertragen und erfolgreich einsetzten.

Wo bekommt man die nötigen Fachleute?

Es gibt einen extra Weiterbildungskurs, welcher für Psychologen und Ärzte angeboten wird. Dieser befasst sich mit dem Autogenen Training und der Wirkungsweise bei Kindern. Daher würde ich Ihnen raten, die nächste „Klinik“ aufzusuchen um weitere Informationen zu erhalten. Vielleicht noch eine kleine Anmerkung: Oft übernimmt die Krankenkasse einen großen Teil der Kosten, da es um das Wohl und die Gesundheit des Menschen geht.

Welche weiteren Möglichkeiten gibt es? (Cd – Bücher – DvD – Kurse…)

Es gibt eine Vielzahl an Autogenen Trainigsmöglichkeiten. Ob Sie nach einer CD, einer DvD, einem Kurs oder einem Ebook suchen. Sie werden sicherlich eine Menge finden, denn die Auswahl ist sehr groß.

Meditation für Kinder

Auch junge Menschen, vor allem Kinder sind für die Meditation geeignet und lassen sich wunderbar zur Stille / Ruhe / Ausgeglichenheit heranführen.

Sie kennen nun die Geschichte und den Sinn der Meditation, dennoch gibt es Unterschiede zur Art und Herangehensweise bei der Mediation für Kinder.

Die Kinder haben nicht das Gefühl, dass sie ihre Zeit vergeuden, wenn sie in sich gehen und Ruhe bzw. Stille ausüben. Es muss einem Erwachsenen daher klar sein, dass die Denkweise der Kinder anders und „unberührter“ ist. Je nach Alter der Kinder reagieren sie auf die „Stille und Ruhe“ der Meditation anders. Bei der Meditation für Kinder ist also

„Fingerspitzehgefühl“ und Geduld gefragt. Bei den Kindern herrscht ein völlig normaler erhöhter Bewegungsdrang. Daher sollte man kein Kind zur „stillen und ruhigen“ Meditation zwingen. Die Kinder haben ein völlig anderes Zeitgefühl und für sie ist eine kurze Ruhe-, Stillephase oft intensiver als bei einem Erwachsenen. Sie haben daher schneller den Drang sich wieder zu bewegen. Ist man sich diesen Umständen bewusst, kann man es sehr schön in die Übungen zur Meditation für Kinder einbauen. 
Desweiteren sollte die Gemeinschaft der Kinder gefördert werden, es bietet sich daher an, dass man einen größeren Raum mietet, damit mehrer Kinder an dem Kurzs „Meditation für Kinder“ teilnehmen können. 

Kommen wir zu einem Beispiel für die verschiedenen Übungen. Es gibt sehr viele Meditations Bücher / CDs/ DvDs. Daher möchte ich ihnen nur einige Beispiele nennen, wie ein Meditations-Tag für Kinder aussehen kann.

–    Bilden sie einen großen Kreis und setzen sie sich mit den Kindern in der typischen „Schneider-Sitze“ Position hin. Achten sie darauf, dass die Arme gestreckt sind und das sie sich komplett auf sich konztentrieren. Manchmal hilft es, wenn sie dabei die Augen schließen und nur der Stille in der Halle lauschen. Wenn sie die Arme wieder langsam gesenkt haben, strecken wir  nochmal die Arme und öffnen wieder unsere Augen.

–    Da wir auch dem Bewegungsdrang der Kinder nachkommen wollen, gehen sie am Besten mit ihnen an eine ruhigen Platz (Waldwege bieten sich da sehr an). Dann lassen sie die Kinder „los“. Geben sie ihnen die Aufgabe, dass sie bis zu einer bestimmten Zahlen zählen sollen und dann eine gewisse „Schrittfolge“ erledigen sollen. Damit konzentriert sich das Kind auf das Zählen und die Schrittfolge. Manchmal hift es, wenn die Kinder laut Zählen und immer leiser werden. Das verstärkt die Konzentration auf sich und die Umgebung.

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