Von guten und schlechten Fetten

Nur kein Fett zu sich nehmen das macht dick und ist furchtbar ungesund – diesen Satz hört man nur zu oft im Volksmund. Doch dieses Vorurteil gegenüber dem “Schmierstoff” des Lebens kann getrost widerlegt werden. Fett dient neben seiner Funktion als Energielieferant des Körpers ebenfalls der Zellerneuerung, dem Hormonhaushalt und dem Immunsystem. Auch als Schutzmantel der inneren Organe und als Aufbaustoff bestimmter Vitamine ist er unumgänglich. Somit kann dieser Grundnährstoff nicht grundsätzlich als schlecht angesehen werden. Auf die Art der Fettsäuren und die Menge kommt es an!

Gesunde Ernährung mit hochwertigen Fetten

Wichtig für eine ausgewogene Ernährung ist der Anteil aller essentiellen Nährstoffe. Die empfohlene Tagesmenge an Fetten liegt dabei bei 70 bis 80 Gramm. Auch die Art der aufgenommenen Fette spielt dabei eine entscheidende Rolle. Am gesündesten sind sogenannte Omega 3 Fettsäuren. Diese bestehen aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und besser durch ihn verwertet werden können als einfach ungesättigte. In den meisten tierischen Produkten stecken mehr ungesunde Fette, deswegen sollte bei einer ausgewogenen Ernährung auf pflanzliche Fette und Öle geachtet werden. Einige Faustregeln sind:

  • bevorzugt Öle statt Butter
  • mageres Fleisch und fettarmer Käse, dafür aber mehr fettreiche Nüsse und Samen
  • stark Frittiertes und gebratenes meiden
  • mehrmals in der Woche Fisch, dieser enthält viele Omega 3 Fettsäuren

Biologisches Hanföl – die “Geheimwaffe” in der Küche

Kenner wissen um das optimale Verhältnis zwischen zweifach- und dreifach ungesättigten Fettsäuren von 3:1. Dies entspricht der natürlichen Verteilung im menschlichen Körper. Deswegen sind Öle mit dieser Beschaffenheit besonders hochwertig und beliebt. Ganz oben auf der Liste solcher edlen Ölen steht das biologische Hanföl aus den Samen der Pflanze. Der hohe Gehalt an Vitaminen, Spurenelementen und Carotinoiden (Vorstufe des Vitamin A) macht es neben seinen optimalen Gehalt an zweifach ungesättigter Linolsäure und dreifach ungesättigter Linolensäure zu einem sehr geschätzten Produkt. Seine braun-grünliche Farbe und der leicht nussige Geschmack machen es zu einem beliebten Lebensmittel in der kalten Küche.

Der hohe Anteil der mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist zum Braten nicht geeignet. Zum Dünsten, Dämpfen, für Saucen, Dressings und Marinaden wird es jedoch sehr gern verwendet.

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